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Fürst Reisegast

Slowenien Gartenbauverein Ruderting

Slowenien Gartenbauverein Ruderting 9.-12.05.2013

Slowenien Gruppe

Vier herrliche Tage haben 49 Mitglieder des Gartenbauvereins Ruderting im schönen Slowenien verbracht. So ist das sehr europäische, liebenswerte Land vergleichbar mit unserem Nachbarland Österreich. Der sehr große Waldbestand und die vielen Berge in den Julischen Alpen erinnern daran. 150 Berge sind höher als 2.000 m, 25 Berggipfel erheben sich über 2.500 m. Der Triglav (Dreikopf) ist mit 2.864 m der höchste Berg gesamt Sloweniens.

Brücken von Ljubljana

Brücken von Ljubljana

Die Einreise erfolgte durch den Karawankentunnel und die Julischen Kalkalpen zur Landeshauptstadt. Ljubljana (Laibach) hat durch seine vielen Cafés und das gemäßigte Klima ein mediterranes Flair. Das sonnige Wetter bei unserer Ankunft lud zu einer Mittagspause an der Promenade des Flusses Ljubljanica, der durch mehr als ein Dutzend Brücken überspannt wird, ein.

Die Sehenswürdigkeiten der schönen Stadt wurden uns von einer kundigen Stadtführerin ausgiebig gezeigt.

Über den Dächern von Pettau

Über den Dächern von Pettau

Danach fuhren wir zum Hotel nach Celje (Cilli). Von unserem 4 Sterne-Hotel aus erkundeten wir den Norden Sloweniens. Das Land wurde uns von einem engagierten slowenischen Reiseführer, der uns drei Tage begleitete, von seinen schönsten Seiten präsentiert. Wir erfuhren über die politische, wirtschaftliche und religiöse Geschichte des Landes, auch von den zurzeit großen finanziellen Problemen. Das Einkommensniveau ist deutlich geringer, die Lebenshaltung günstiger als in Deutschland.

Am 2. Tag statteten wir der ältesten Stadtgemeinde Sloweniens, Ptuj (Pettau), einen Besuch ab. Sie liegt an dem schönen Fluss Drau. Nach der Stadtführung und einer ausgedehnten Mittagspause fuhren wir weiter über Ormoz nach Jeruzalem, nahe an die kroatische Grenze. Der Ort wurde im 13. Jh. von aus dem Heiligen Land zurückkehrenden Kreuzrittern gegründet. Schon damals war der Weinanbau Grundlage der wirtschaftlichen Existenz. Das hügelige Land ist bestens für den Weinbau geeignet und sehr bekannt.

Weingebiet Jeruzalem

Weingebiet Jeruzalem

In einem alten Keller überzeugten wir uns davon bei einer Weinprobe. Die Besichtigung der Wallfahrtskirche „der schmerzensreichen Muttergottes“, dem Wahrzeichen des Ortes, ist ein Muss. Bei der Rückfahrt nach Celje stimmte der „Gartlerchor“ mitreißende Lieder an.

Am nächsten Tag führte unser Programm in den Triglav-Nationalpark nach Oberkrain. Erstes Ziel war Radolvljica (Radmannsdorf) mit dem Bienenzucht-Museum in einem Barockpalais. Slowenische Bienenzucht ist in Europa schon Jahrhunderte bekannt und der Besuch war für uns sehr interessant. Weiter ging‘s nach Bohinj (Wochein), das durch die weit verbreitete Almwirtschaft und den Eisenerzabbau bekannt wurde. Das Wocheinertal zählt zu den schönsten Tälern der slowenischen Alpen. Per Schiff erreichten wir später die zentrale Insel im Bleder See, mit der „Mariä Himmelfahrts-Wallfahrtskirche“.

Bledersee mit Wallfahrtskirche

Bledersee mit Wallfahrtskirche

99 Stufen führen zur Kirche hinauf, die in der Vergangenheit so mancher Bräutigam mit seiner Braut auf den Armen bezwungen hat. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, war die Mittagseinkehr in Begunje, im Gasthaus von Slavko Avsenik, bekannt von den Oberkrainer Musikanten, angesagt. Die anschließende Fahrt zum größten See Sloweniens, dem Wocheiner-See, wurde nach einem ½-stündigen Aufstieg zum Savica-Wasserfall mit einer erfrischenden Gischt belohnt.

Savica - Wasserfall

Savica – Wasserfall

Müde von der Fahrt, dem Wandern und von den vielen Eindrücken, erreichten wir wieder unser Hotel.

Die Heimfahrt am letzten Tag, führte nach Maribor an der Drau, der Kulturhauptstadt 2012. Nach einer ausgedehnten Stadtbesichtigung und angemessener Freizeit verließen wir Maribor in Richtung Graz. Im Sperlhof in Windischgarsten war unsere letzte Einkehr vor unserer Rückkehr in Ruderting.

Die Teilnehmer lernten ein schönes mitteleuropäisches Land kennen, welches sicher wieder eine Reise wert ist.

Danke an das Unternehmen Fürst Reisen, an die Mitarbeiter Fr. Doris Burgholzer, Hrn. Alois Stemplinger und den souveränen Busfahrer Hrn. Gerhard Sexlinger, die gewichtig am Gelingen der schönen Reise beteiligt waren.

Danke auch an den sympathischen und kompetenten Reiseführer Alex Jenus.

Fridolin Groiß, Reiseleiter, 9.-12.05.2013

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