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Bratislava – Hohe Tatra Gruppe DJK mit Lieblingsfahrer Alois Hirsch

Von: Ralph Müller Geschäftsführer DJK 03.07.2017

DJK Busreise mit Fürst Reisen und unserem Lieblingsfahrer Alois Hirsch. Wer hat noch nicht von Bratislava und der Hohen Tatra gehört? Aber wer war schon wirklich dort und hat sich mit dem Land intensiver beschäftigt? Dies war einer der Gründe, dass der DJK Diözesanverband die Reise in die Slowakische Republik antrat, um dort Land und Leute genauer kennenzulernen.

Hervorzuheben ist Marian Bilacic, unser Reiseführer. Es gab absolut nichts, was man ihn hätte fragen können, ohne dass er eine Antwort darauf gewusst hätte. Egal in welchen Bereich, ob touristisch, wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich, sportlich – auf jedem Gebiet schien es, sei er absoluter Profi. Dazu kam, dass er ein wunderbare Art hat, mit der deutschen Sprache zu spielen und die Teilnehmer mit seinen Wortspielchen immer zum Lachen brachte. Er hat bereits unsere Bundeskanlerin durch die Slowakei begleitet – und jetzt unsere Fürst – Gruppe.

Unsere erste Station war Smokovec (deutsch: Schmecks), wo wir ein großes Hotel mit allen Schikanen wie Schwimmbad, Sauna und vielen anderen Annehmlichkeiten bezogen. Leider war wenig Zeit die Angebote des Hotels wahrzunehmen, weil das Programm uns sehr in Beschlag nahm. Ein erster Ausflug ging auf 1700 m über Meereshöhe der Lomnitzer Spitze mit sagenhafter Aussicht und Umrundung eines wunderschönen Gebirgssees in dem von den Ausmaßen her kleinsten Hochgebirges der Welt. Auch der gesamte restliche Tag führte uns durch die Gebirgslandschaft mit seinen traditionellen Bergdörfern, aber auch mit den touristischen Attraktionen der Gegend.
Am dritten Tag unserer Reise führt uns unser Weg nach Kosnice (deutsch Kaschau), der Metropole der Ostslowakei. Von dort aus sind es nur noch 100 km bis zur ukrainischen Grenze. Beeindruckend war die Innenstadt mit seiner weit auslaufenden Fußgängerzone, dem Dom und einen wunderschönen Stadtpark mit Glockenspiel und Wasserfontänen. Von dort aus ging es weiter zur Zipser Burg, Weltkulturerbe der UNESCO. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, man stünde in den Highlands des schottischen Hochlandes, so thront die Burg auf ihrem Hügel.
Dritte Station an diesem Tag war Levoca (deutsch: Leutschach), mit einer noch vollständig erhaltenen historischen Innenstadt und in dessen Kirche mit 18,62 m der weltweit höchste gotische Altar steht, erbaut von Baumeister Paul von Leutschach.

Bevor wir am darauffolgenden Tag die Hohe Tatra wieder verließen, stand noch der Besuch Kesmaroks (Käsmark) auf dem Programm, wo sich die zweitgrößte evangelische Holzkirche der Welt und ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe befindet. Auf unserem Weg nach Bratislava hielten wir noch in Banscá Bystrica (deutsch: Neusohl) an. Sehenswürdigkeiten waren hier der „Schiefe Turm“, die Pestsäule, sowie ein staunenswerter Stadtplatz.

In Bratislava schließlich erwartete uns ein hervorragendes Hotel mit Blick auf die Pressburg und nur ca. 10 min. Gehweg zur historischen Altstadt. Von dort aus starteten wir am kommenden Tag eine Stadtführung zuerst mit dem Bus und anschließend zu Fuß durch die Altstadt. Als erstes besichtigten wir die all bekannte Pressburg mit seiner einzigartigen Aussicht auf die Stadt und ihrer wunderschön angelegten Gärten. Auch das neue Bratislava, welches in jedem Fall westliche Züge trägt, mit seinen neuen Einkaufszentren und den neuen Bauten als Gegenpol zur historischen Altstadt wurde uns vor Augen geführt. Bratislava ist Studentenstadt und zählt ca. 70.000 Studenten. Das zeigt sich u.a. auch in der Innenstadt, wo eine Lokalität neben der anderen mit sehr erschwinglichen Preisen zum Verweilen einlädt und am Abend „die Post abgeht“. Nicht umsonst wird Bratislava auch „Partyslava“ genannt.

Am folgenden Tag war die West-Slowakei an der Reihe mit den Städten Tyrnau, auch das slowakische Rom genannt, Bad Pistyan, einem Rheumabad, das durch seine Schwefelquelle landesweit Bedeutung genießt und Trentschin, wo eine imposante Burganlage steht.

Die Nähe zum mährischen Brünn ließ uns am letzten Tag unserer Reise noch in die benachbarte tschechische Republik fahren und der Provinzstadt einen Besuch abstatten, mit seinen bemerkenswerten Häuserfassaden, der eindrucksvollen Jakobuskirche und der noch schöner anmutenden St. Peter und Paul Kirche, welche gleichzeitig den Dom darstellt.

Ein sehr anstrengende, aber sehr schöne, erlebnisreiche und informative Reise geht zu Ende. In jedem Fall ist uns die Slowakei mit ihrer sagenhaften Natur, ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und einer lebenswerten Hauptstadt Bratislava ein Stück näher gebracht worden.

Wir bedanken uns nochmals bei FÜRST REISEN und unserem Lieblings-Chauffeur Alois Hirsch.

Ralph Müller

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